Die Insulin-Potenzierte-Therapie (IPT)

Bei der IPT handelt es sich um eine seit über einem halben Jahrhundert angewandte und gewachsene Therapieform, bei der mit Hilfe einer gezielten Unterzuckerung viele Krankheiten besonders gut angreifbar und somit behandelbar sind.

„Entdeckt“ wurde diese Therapie in den 30er Jahren in Mexiko von dem Mediziner Donato Perez Garcia (1876 – 1971), als das Insulin zur Behandlung der Zuckerkrankheit gerade in der Medizin Eingang gefunden hatte.

In dieser sogenannten „Vor-Antibiotika-Ära“ und „Vor-Kortison-Ära“ waren viele Krankheiten nicht heilbar und Dr. Garcia gesundete im Rahmen eines Selbstversuchs von einem chronischen Durchfall mit starkem Gewichtsverlust innerhalb weniger Monate. Diese Selbsterfahrung sollte der Grundstein werden für eine immer ausgefeiltere Insulintherapie und eine immer größere werdende Palette an Krankheitsbildern werden, die erfolgreich damit behandelt wurden. Er heilte die damals praktisch unheilbare Neurosyphilis mit niedrigen Dosen der damals gebräuchlichen, jedoch extrem nebenwirkungsreichen Medikamente im Rahmen der IPT, und konnte nachweisen, dass die Medikamente bei dieser Behandlung auch in das Gehirn gelangen, das heißt die Blut-Hirnschanke wird im Unterzucker durchlässig.

So konnte er hiermit das bis vor wenigen Jahren so gefürchtete Magengeschwür schon vor Jahrzehnten ausheilen, als das Bakterium Helicobacter noch nicht in aller Munde, aber in sehr vielen Mägen war. Gelenkrheuma, chronische Infektionen, Syphillis und Gonorrhoe wie auch Asthma waren dankbare Indikationen. In den 40er Jahren begann er auch, Krebserkrankungen zu behandeln und hatte dabei achtbare Ergebnisse, die allerdings im benachbarten Amerika nicht zur Kenntnis genommen wurden.

Das Besondere an dieser Behandlungsart ist die nebenwirkungsfreie bzw. –arme Behandlung, denn man zerstört nicht die gesamte Regulationsfähigkeit und das Immunsystem des Menschen. Zwar benutzt man neben Vitaminen und Mineralien in der Regel Antibiotika, Antimykotika, Virustatika und Chemotherapeutika, aber in einem Bruchteil der sonst üblichen Dosierung. Durch den Unterzucker werden die verabreichten Medikamente nämlich gezielt von den erkrankten Zellen regelrecht aufgesaugt, weil diese einen sehr viel höheren Energiebedarf haben bzw. eine höhere Anzahl an Insulinrezeptoren, die dafür verantwortlich sind, bei Bedarf die Glukose in die Zelle zu leiten. Wenn der Unterzuckerzustand nämlich unterbrochen wird, wird hochprozentige Glukose gespritzt, nachdem vorher die Wirkmedikamente verabreicht wurden; und so geht mit dem osmotischen Sog alles zunächst in jene Zellen, die die meiste Glukose aufnehmen, und das sind die Krebszellen bzw. chronisch entzündete Zellen, wie wir dies von den PET-Untersuchungen her kennen. Das heißt, ich erreiche mit einem Bruchteil der üblichen Medikation gezielt die kranke Zelle, reduziere die oft deletären Nebenwirkungen und zerstöre nicht das Immunsystem, wodurch vielen heute üblichen Behandlungen enge Grenzen gesetzt werden.

Als Krankheiten, bei denen sich diese Behandlung bewährt hat, gelten:

  • Asthma bronchiale
  • Autoimmunerkrankungen
  • Bestimmte Psychopathien
  • Chronische Entzündungen
  • Krebserkrankungen
  • Multiple Sklerose

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ipt-deutschland.com


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© 2015 - Dr. med. Hartmut Baltin - www.dr-baltin.de - Alle Rechte vorbehalten.


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